26.06.2012 Zum Abschied gibt es ein halbes getoastetes Baguette, einen Halbliter Bierkrug voll Milchkaffee und für den Weg drei große Gläser Marmelade und eine Flasche selbst aufgesetzten Schnaps für den Kaffee. (letzterer wird leider von einer der Damen des Nächtens aus meiner Vorratstasche entnommen und untersucht. Ich finde die Flasche am nächsten Morgen entkorkt und umgestürzt unweit des Wagens.) Gegen Mittag kommen wir, nach einer Empfehlung für unsere weitere Route endlich los. Wir werden von einem Nachbarn noch ein Stück des Weges begleitet und erhalten letzte Anweisungen für den Weg. Nach etwa 2 Km läuft Boneca in einen Kiefernwald. Jeder Versuch Sie einzufangen ist zwecklos und führt nur dazu daß der Wagen schonungslos über Stock und Stein gezogen wird, auf der Flucht vor mir… ich begebe mich also an den Waldrand, warte ab bis Boneca von sich aus wieder zurück kommt und sammle im Anschluß verlorene Wasserkanister wieder ein. Bei Torre de Alta Tension geht es über die N1 um anschließend einem steilen Feldweg zu folgen. Die Landschaft ist wunderschön hügelig und bietet dem Betrachter mit seinen Wiesen und Feldern viel Abwechslung. Die verspätete Mittagspause verbringen wir vor Merendero. Hier gibt es eine Quelle mit ausgezeichnetem Trinkwasser. Gegen Abend geht es dann weiter um bei Monasterio de Rodilla auf der N1 um dann entlang der Autobahn nach Santa Olalla de Bureba und schließlich nach Quintanavides zu gelangen. Hier verbringen wir auch die Nacht.

27.06.2012 Hinter Quintanavides wird der gewählte Feldweg dann sehr steil. Aber Boneca ist ausgeruht und findet im Weg gut Halt die Last ganz alleine zu stemmen. Ich bin stolz auf Boneca die teilweise starke Steigung hat Sie richtig toll gemeistert. Der weitere Weg entschädigt uns für die Mühen des Anstiegs, bis wir an einen Acker mit Sonnenblumen gelangen. Hier wurde der Feldweg einfach mit einer Wagenladung großer Feldsteine blockiert. Da ich nicht mehr zurück will und Boneca vor allem den Steilen Abstieg am Weg hinter Quintanavides ersparen möchte, mache ich mich daran die Steine wegzuräumen. Schließlich geschafft geht es über den Acker auf den dahinter weiterführenden Feldweg nach Reinoso de Bureba. Hier erwartet uns noch einmal ein steiler Abstieg bis in den Ortskern hinein. Der Ort ist wie ausgestorben und man merkt daß es hier an allen Ecken an Geld fehlt. Hinter dem Ort ist dann auch ein großes Schild angebracht auf dem man den Bewohnern eine großzügige Strukturhilfe verspricht um die Ökonomie auf dem Lande anzukurbeln. Über die löchrige Landstraße geht es dann weiter über Valdazo, Molins de Agua nach Brieviesca. Hier decken wir uns im Supermarkt mit Lebensmitteln ein, um für weitere Mahlzeiten gerüstet hinter Briviesca einen Landwirtschaftsweg nach Cameno einzuschlagen. Hinter Cameno finden wir ein lauschiges Pappelwäldchen mit einem großen schattigen Wiesenstück für Bonec. Hier verbringen wir dann auch die Nacht.

28.06.2012 Nach dem Frühstück und ausgiebiger Kaffeepause vertrödel ich die Zeit bis zum Mittag und beschließe dann einen faulen Tag einzulegen. Wir bleiben auf der Wiese und genießen den Tag in der Natur.

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